Wo fang ich nur an?

Einstiegsfragen, Mathematik, Physik, künstliche Intelligenz, Engine Design

Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon ZombieMaulwurf » 16.05.2012, 15:20

TDK hat geschrieben:Fange am besten mit textbasierenden Games in Konsolen an, dort kannst du dann verschiedene Techniken ausprobieren - zum Beispiel Node-, Ketten- und Zufalls-Systeme. "Wer wird Millionär". Danach bettest du da ganze in ein Grafiksystem ein und hübschst die Sache auf. Als Einstieg lohnt sich sicher die SFML. Hast du das geschafft, bastelst du das in ein Event-basierendes System ein und kennst damit eine weitere Prinzipie. Also alles in kleinen Schritt-Projekten.

Später kannst du dich dann an Ressourcen-Management und solche Sachen versuchen, aber das ist für Einsteiger einfach zu viel. Nutze APIs und Systeme denen du vertraust und die du für deine Sache richtig hältst. Lerne aus Fehlern, die andere gemacht haben.

Behalte im Hinterkopf, dass von einem erfolgreichen Spiel 100 vor dem Publisher halt machten. Und davon jeweils pro Stück wieder 100 gescheitert oder unbekannt sind. Und träume nicht von Projekten, wo du sowieso weißt, dass du das alleine nicht packst. So hoch wie man steigt kann man auch fallen. Das hätte auch Chris Sawyer treffen können.

klingt garnet verkehrt. muss dazu auch sagen dass ich mein "zelda-projekt" jetzt nicht als lernbeispiel sehe um gottes willen.
wenn ich meine programmierzukunft sinnvoll einschätzen müsste würde ich eher sagen dass ich mich immer wieder mit kleinen exe-dateien stück für stück nach vorn arbeite. ich bin mir bewusst dass ich ganz weit davon entfernt bin die ersten codes zu meinem zelda spiel zu schreiben. aber die grundidee und das spielsystem und die ein oder anderen sprites plane ich jetzt schon seit 2007 und nimmt mit jedem tag immer mehr gestalt an. ich bin also in der plan-phase und weiß auch schon (ziemlich genau) wo ich hin will. die details behalt ich aber lieber noch für mich bevor ich noch beklaut werde. details sind dann eher was für PN's.

aber erst konzentrier ich mich darauf die systeme hinter dem programmieren zu verstehn. ich wär schon total aus dem häusschen wenn ich ein pong selber programmieren könnte (was ich mit thegamesfactory ungelogen innerhalb von 2 minuten hinkriegen würde)

kimmi hat geschrieben:Ich würde ebenfalls Pygame als ersten Versuch nehmen. Ist einfach als C# und man lernt die Grundbegriffe. Danach kann man sich dann an die etwas dickeren Brocken in C# oder C++ raten. Vor allem: Grundlagen lernen. Und dafür ist als erstes projekt so etwas wie TickTackToe bestimmt besser geeignet als ein Zelda-Klon. Ganz sicher wirst du dafür Teile in deinem Code finden, die du wieder verwenden kannst.

Gruß Kimmi


hört sich sehr vernünftig an vorallem dass ich mit pygame es auch mit grundbegriffen zu tun haben werde. ich werde mir ma python und pygame ziehn und mich ma reinarbeiten. habe noch nix tutorialmäßiges zum thema pygame/python als pdf gefunden. wie gesagt daheim hab ich kein internet (mir fällt aber ein ich könnte ja mit nem programm auch ein online-tutorial mir runterladen).

p.s.: ich bin mit visual studio 2003 ziemlich zufrieden und da ich erstmal nix mit 3D-Spielen zu tun haben möchte fahr ich damit doch auch net unbedingt falsch oder? gab einen vorredner (hier in meinem thread meinte ich) der meinte 2003 wär zu veraltet.

ich fühl mich auf jedenfall hier gut aufgehoben bei zfx und freu mich darauf was die zukunft hier noch so bringen wird.
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon Schrompf » 16.05.2012, 15:37

Visual Studio 2003 *ist* veraltet. Das kann man doch am Namen erkennen, oder? Sind jetzt knapp 10 Jahre vergangen seitdem. Und Visual Studio hat seitdem viel Weg zurückgelegt, den ich jetzt nicht nur wegen ein bisschen Faulheit auslassen würde. Speziell seit dem neuen C++11-Standard lohnt es sich gerade in diesen Zeiten wieder, seinen Compiler so aktuell wie möglich zu halten.

Aber wenn Du Python ausprobierst, kann Dir das erstmal egal sein. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob und was für IDEs es für Python gibt, aber ich vermute, es läuft wie immer auf Eclipse mit irgendnem Plugin raus :-)
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon ZombieMaulwurf » 16.05.2012, 16:00

ok bei den letzten zeilen ist bei mir nur bahnhof angekommen aber die ersten waren ziemlich behellend. hatte ein handbuch über c++ angefangen (von ca 2008) indem es hieß dass die c++ standard-libraries sich seit 1998 nicht groß verändert haben. die aussage dürfte wohl net mehr so aktuell sein.

also wäre ich selbst wenn ich erstmal nur simple 2D-Spiele programmieren möchte mit nem aktuellen compiler trotzdem am besten aufgehoben nicht wegen der technik und leistung sondern wegen der bequemlichkeit hab ich dich da richtig verstanden schrompf?
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon dot » 16.05.2012, 16:06

Es ist rein prinzipiell selten ein Fehler, aktuellere Technologien zu verwenden. Was C++ betrifft, bist du praktisch bei allem was ein ganz klein bisschen komplexer ist als Hello World mit einem aktuellen Compiler besser dran. Nicht einfach nur was Sprachmittel betrifft...Compilerbugs, Standardkonformität, Performance des generierten Code...

ZombieMaulwurf hat geschrieben:ok bei den letzten zeilen ist bei mir nur bahnhof angekommen aber die ersten waren ziemlich behellend. hatte ein handbuch über c++ angefangen (von ca 2008) indem es hieß dass die c++ standard-libraries sich seit 1998 nicht groß verändert haben. die aussage dürfte wohl net mehr so aktuell sein.

"Nichtmehr so aktuell" ist hoffnungslos untertrieben. Und selbst wenn sich nichts geändert hätte, wär das imo kein Argument dagegen, einen aktuellen Compiler zu benutzen ;)

Ehrlich gesagt ist es mir unverständlich, wieso du überhaupt einen Gedanken daran verschwendest möglicherweise nicht eine aktuelle Version zu benutzen, wo doch eh alles frei verfügbar ist...
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon ZombieMaulwurf » 16.05.2012, 16:16

naja ich denk mir alles ist verständlicher wenn man den kompletten weg vom ersten grundgedanken aus verfolgt. wenn ich mich eines tages ernsthaft mit dem komponieren von symphonien beschäftigen sollte dann nehm ich auch erstmal die barock und wiener klassik auseinander wobei dass auch schon wieder zu aktuell ist.

schwer zu beschreiben mein denken aber ich hoffe es hat gefruchtet. ich glaub vom reinen übersichtstechnischen ist es einfacher das zu verstehn, wenn man das ganze "ding" im rahmen seiner entwicklung betrachtet
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon dot » 16.05.2012, 16:25

Mir ist nicht ganz klar was du damit sagen willst. Was macht es für das Komponieren Lernen für einen Unterschied, aus welchem Jahr der Flügel stammt auf dem du spielst? Nur weil er ein zusätzliches Pedal oder eine erweiterte Klaviatur hat, musst du diese nicht nutzen. Trotzdem kannst du die Vorzüge einer modernen Klaviermechanik genießen...
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon ZombieMaulwurf » 16.05.2012, 16:33

nee das macht auch kein unterschied auf welchem instrument ich komponiere. aber die inspirationen die man sich aus bereits existierenden stücken holt sind es die den unterschied machen. wenn ich beispielsweise beim komponieren denke jetzt fehlt eine dramatische brücke so wie in der neunten symphonie vom beethoven dann hab ich einen anhaltspunkt wie ich zu meinem ziel komme dem hörer das gefühl zu vermitteln was ich selber damals in der 9. symphonie gefühlt habe. jetzt kann natürlich auch sein dass ein ähnliches gefühl auch schon pink oder tokio hotel vermittelt haben. entweder weil sie auch von ludwig van inspiriert wurden oder weil sie das gleiche versucht haben auszudrücken ohne jemals die 9te symphonie gehört zu haben.

wo ein alter c64-veteran beim lernen von "std::cout" sich vielleicht direkt an print und poke zurückerrinnert wird weiß ein totaler neuanfänger warscheinlich garnix mit anzufangen.

EDIT: ich glaub ich habs jetzt nur noch komplizierter gemacht
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon dot » 16.05.2012, 16:36

Alles schön und gut, aber was hat das jetzt mit dem Compilerupdate zu tun? Es wär jetzt nicht so, dass ein moderner C++ Compiler kein C++ mehr versteht!?
Im Gegenteil, er versteht C++ wesentlich besser als dein aktueller Compiler...
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon ZombieMaulwurf » 16.05.2012, 16:38

das will ich auch ma schwer hoffen. aber dem verständniss hilft es immer den ursprung zu kennen. es kommen halt immer wieder neue wörter hinzu und umso größer die sache wird desto unübersichtlicher ist die ganze sache

ich möchte jetzt nicht mit visual basic anfangen aber das mit python/pygame klingt garnet ma verkehrt.

ich glaube es wär auch net schlau von mir gewesen erst C zu lernen um mein wissen dann mit C++ zu erweitern da die beiden sich schon ziemlich unterscheiden.

EDIT: so bin jetzt auch ma wieder weg. wünscht mir viel erfolg beim lernen!
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon pUnkOuter » 16.05.2012, 20:57

Hier ist ein ganzes Buch: http://inventwithpython.com/

Aber ernsthaft, du solltest unbedingt zusehen, dass du ans Internet kommst. Es gibt da nützliche Foren, IRC Channels, Google usw. Ist echt nicht schlecht. Ne billige Leitung solltest du dir schon leisten können, wenn du einmal in der Woche einem Fünftklässler eine Stunde Nachhilfe gibst. Oder sonst kannst du ja mal schauen, ob es in der Nähe irgendwo ein offenes WLan hat. Mit ner Büchsendose (Ravioli, nicht Pringles), kannst du auch ziemlich weit entfernte Netze noch anzapfen. Hab ich als Student ein Jahr lang gemacht. Aber Achtung: es ist fraglich, ob das legal ist!

Oh, und noch was: deine Idee wird dir niemand klauen. Das ist ein Trugschluss vieler Anfänger. Ideen sind nichts wert, jeder hat tausende davon. Alles was zählt, ist die Umsetzung. Bei mir z.B. warten momentan 5 Ideen für Games darauf, umgesetzt zu werden, die konkreteste davon ist ein Kletter-Spiel, in dem man einen Kletterer eine Felswand hinaufbewegt, indem man abwechslungsweise seine Hände und Füsse auf neue, möglichst gute (und möglichst höher gelegene) Griffe bewegt. Die Griffqualität bestimmt, wie schnell der Kletterer in dieser Extremität die Ausdauer verliert. Ist sie leer, verliert er dort den Halt und die Ausdauer läuft an den anderen Extremitäten noch schneller aus. Wenn an allen die Ausdauer leer ist, dann stürzt er ab. Dieses Spiel könnte man gut mit Touch-Controls umsetzen (Drag and Drop auf den Händen und Füssen). Als Bezahlmodell könnte man das Spiel mit einer relativ kurzen Trainings-Kletterwand gratis anbieten, und für zusätzliche Kletterwände 19 cent oder so verlangen.

Du siehst, ich habe keine Angst, diese Idee zu veröffentlichen. Bestimmt haben sie schon hundert andere gehabt. Vielleicht sogar tausende. Ob ich der erste bin, der sie umsetzt, hängt nicht davon ab, ob ich der erste bin, der diese Idee hat, sondern ob ich der erste bin, der sie umsetzt. Klingt komisch, ist aber so.
Ein Zeiger ins Blaue ist wie ein Wegweiser nach <SEGFAULT>. Wenn du denkst, mein Name hat was mit abgefuckter Kleidung und bunten Haaren zu tun, dann kehr besser um.
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon Schrompf » 17.05.2012, 11:20

Das habe ich irgendwo schonmal gelesen... irgendein Typ, der später mit was anderem berühmt geworden ist, hat als Startprojekt so ein Kletterspiel für IPhone usw. gebaut. Ich erinnere mich leider nicht mehr so genau an Namen und Fakten.

Woran man aber schön erkennen kann: Ideen sind wirklich wertlos. Es mag sich wie eine Epiphanie anfühlen, wenn man sie ausarbeitet, aber das ist leider ein sehr persönliches Erlebnis. Den Rest der Welt interessiert es aber genauso wenig wie die Namen der Kinder, die Dir von der Heckscheibe des Autos vor Dir im Stau entgegenprangen. "Udo fährt mit". Aha. "Es wird ein Rollenspiel!". Aha.
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon ZombieMaulwurf » 18.05.2012, 08:08

pUnkOuter hat geschrieben:Aber ernsthaft, du solltest unbedingt zusehen, dass du ans Internet kommst. Es gibt da nützliche Foren, IRC Channels, Google usw. Ist echt nicht schlecht. Ne billige Leitung solltest du dir schon leisten können, wenn du einmal in der Woche einem Fünftklässler eine Stunde Nachhilfe gibst. Oder sonst kannst du ja mal schauen, ob es in der Nähe irgendwo ein offenes WLan hat. Mit ner Büchsendose (Ravioli, nicht Pringles), kannst du auch ziemlich weit entfernte Netze noch anzapfen. Hab ich als Student ein Jahr lang gemacht. Aber Achtung: es ist fraglich, ob das legal ist!

hehe. ach ich fühl mich ehrlich gesagt ganz wohl ohne internet. vor ein paar monaten war mein handy gesperrt das war vielleicht mal wieder ein geiles gefühl wie in den 90ern. man ist einfach net erreichbar. im notfall komm ich ja auch immer irgendwo ans netz. hab zum beispiel mein handy mit dem wlan vom nachbarn (und kumpel also nix mit reingehackt) verbunden der wohnt direkt in der wohnung gegenüber. verbindung reicht aufjedenfall um hier ma regelmäßig reinzuschnuppern.

pUnkOuter hat geschrieben:Oh, und noch was: deine Idee wird dir niemand klauen. Das ist ein Trugschluss vieler Anfänger. Ideen sind nichts wert, jeder hat tausende davon. Alles was zählt, ist die Umsetzung.

da geb ich dir voll und ganz recht aber sag niemals nie. das was ich mir vor paar wochen ausgedacht habe ist jetzt auch net die super innovative bombe und ich will auch erst garnet wissen was unmengen an codes für so eine engine geschrieben werden müssen. aber mir ist halt aufgefallen dass das thema zeitreisen in videospielen nie ernsthaft (als vorzeigeeffekt) angepackt wurde. bis jetzt gabs schon etliche spiele (Chrono Trigger) in denen man in vorgegebene zeiten reist. aber selber die zeit in der maschine einstellen und in der vergangenheit etwas machen um in der zukunft ein rätsel lösen zu können...gabs in dem sinne dass man das gefühl hat man hat ein neues spielzeug. wie das erste spiderman-spiel wo man ein offenes new york zum austoben mit den eigenen spinnenfäden hatte.

die zeitreisenidee kam mir erst vor kurzem macht aber auch nur sagen wir mal 1/15 der ideen aus die mein "zelda-spielchen" umfasst. bevor ich jetzt wieder bombadiert werde dass ich mich übernehme: als aktuellen release-termin peil ich mal sommer 2024 an. mit vorbestellerbonus :mrgreen:

hab mir die 2 invent your python pdf's ma gezogen und werde sie mir bei gelegenheit schmecken lassen. danke punkouter!

P.S.: es gab doch bestimmt schonmal einen moment in der videospielgeschichte in dem eine spieleentwicklerfirma eine idee (bzw ein patent) gekauft hat oder??? unabhängig davon wie (und ob) die idee erfolgreich umgesetzt wird.
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon Chromanoid » 18.05.2012, 08:56

ZombieMaulwurf hat geschrieben:P.S.: es gab doch bestimmt schonmal einen moment in der videospielgeschichte in dem eine spieleentwicklerfirma eine idee (bzw ein patent) gekauft hat oder??? unabhängig davon wie (und ob) die idee erfolgreich umgesetzt wird.
Das glaube ich nicht. Es gibt Publisher/"Verlage", die in eine Idee einer Spieleentwicklungsfirma investieren (da liegt dann aber mehr als eine Idee vor, nämlich auch Leute, die die Idee umsetzen können/wollen und schon vorher mit anderen Produkten ihr Können erwiesen haben, ein Prototyp etc.) oder es wird eine bereits umgesetzte Idee (in welcher Form auch immer) gekauft, um ein Videospiel daraus zu machen oder einen weiteren Teil herzustellen (siehe Fallout oder Batman). In allen Fällen muss mehr stehen als nur die Idee, da man sich die ja auch in einer ähnlichen Form selbst ausdenken kann. Spielideen an sich sind glücklicherweise nicht patentierbar, konkrete Markennamen und Realisierungen allerdings schon. Zum Schutz von Spielideen: Rechtstipp des Monats: (Kein) Schutz von Spielideen und -konzepten

Wenn man seine Idee dann einem Publisher als Prototyp vorstellt etc. sollte man allerdings schon vorsichtig sein. Es gibt bestimmt einige Beispiele, wo dann nach Abbruch der Verhandlungen vom möglichen Investor/Käufer kopiert wurde (siehe z.B. Triple Town).
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon sfxon » 20.05.2012, 07:26

C++ ist keine schlechte Wahl. Ich habe mit C im Selbstudium angefangen. Und das Buch war damals auf Englisch.
Mittlerweile programmiere ich hauptsächlich mit Websprachen - PHP, HTML, JavaScript.

Vorteile von C++
-Viele Sprachen orientieren sich an der Syntax - dadurch sind diese dann bei Bedarf leicht zu erlernen
-sehr viele Tutorials im Web
-Visual Studio gibts kostenlos (Okay - auch für andere Sprachen bekommt man die Werkzeuge meist kostenlos.. ;D)
-Sehr schnelle Ausführungsgeschwindigkeit des Codes

Nachteile von C++
-Erhöhter Frustfaktor, nach der Anfangseuphorie scheint man kaum noch voran zu kommen.
-Bis du ein erstes kleines Spielchen programmierern kannst, wird es dauern - vielleicht ist ja auch DarkBasic o.ä. interessant für dich?

Ich würde an deiner Stelle einfach loslegen. Es bringt nicht viel vorher lange drumherum zu reden. Das ist alles verlorene Zeit. ;)
Und wenn du keinen Netzzugang hast, und nicht viel Geld für Bücher ausgeben magst, schau in Eurer Bücherei vorbei. Da gibts sehr wahrscheinlich ein paar hundert Bücher rund ums Programmieren und Programmiersprachen. Da sind die benötigten Werkzeuge meist auch auf CD dabei.
http://quizzn.de - Unser Online - Quiz
http://grrrRRR.de/fourlines - Das erste Online-Spiel
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Re: Wo fang ich nur an?

Beitragvon EyDu » 21.05.2012, 16:51

Mit Python als erster Sprache liegst du auf jeden Fall nicht verkehrt. Die ausdrucksstarke und knappe Syntax ist sind sehr angenehm und viel überflüssiger Code entfällt. Um Geschwindigkeit musst du dir auch keine Sorgen machen, bei den meisten Projekten ist diese vollkommen vernachlässigbar. Pygame ist an sich auch recht brauchbar und liefert recht schöne Ergebnisse. Einen Nachteil hat Python jedoch: danach möchtest du in keiner anderen Sprache mehr programmieren ^^

sfxon hat geschrieben:Viele Sprachen orientieren sich an der Syntax - dadurch sind diese dann bei Bedarf leicht zu erlernen

Ich würde eher sagen, dass sich Sprachen der gleichen Sprachkategorie daran orientieren. Prinzipiell lässt sich aber jede imperative Sprache leicht erlenen, wenn man eine andere imperative Sprache beherrscht. Viel interessanter sind dann doch eher deklarative oder funktionale Sprachen, als immer nur eine andere Syntex zu lernen.
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