[Projekt] CyberDive (MARPG)

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[Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Artificial Mind » 28.08.2011, 18:45

CyberDive

Genre
MARPG - Multiplayer Action RPG.
Wenn sich herausstellt, dass das Konzept umsetzbar ist, könnte auch eine MMO-Variante/Erweiterung in Betracht gezogen werden.

Setting
Das Hintergrundsetting ist eine dystopische Cyberpunk-Welt in naher Zukunft. Hauptthemen sind Gen- und Nanotechnologie, sowie die Verschmelzung von Mensch und Maschine. Zusätzlich sollen verschiedene Formen von Magie existieren. Der Spieler nimmt die Rolle eines "Divers" an. Dies sind Illegale, die am Rande und im Schatten der Gesellschaft leben und für die Mächtigen Aufträge gegen andere Mächtige durchführen. Die Machtfraktionen sind dabei nicht mehr Regierungen, sondern Konzerne, sowie Allianzen von Mega-Städten.

Was ist besonders?
Dieses Spiel soll in einer größtenteils prozeduralen Welt spielen und stark auf prozeduralen Inhalten basieren. Die Spielelemente sollen realistisch sein, in dem Sinne, dass sie sich im Rahmen des Settings rechtfertigen lassen und sich nicht widersprechen. Besonderen Wert haben deswegen folgende Elemente:
  • Jeder Auftrag (Quest) ist einzigartig, niemand macht einen Quest, den schon etliche vor ihm erfolgreich erledigt haben
  • Actio = Reactio, wenn man beispielsweise ein Gebäude zerstört, so ist es zerstört und muss vom Besitzer (Konzern/Stadt) wieder aufgebaut werden. Man hinterlässt Spuren in der Welt - und wenn man nicht aufpasst, so holt einen die eigene Vergangenheit ein.
  • Niemand ist gezwungen einen gewissen Auftrag zu absolvieren, die Aufträge sollen bisweilen sehr viel eigene Planung abverlangen können.
  • Die Umgebung, sowie Kenntnis der Umgebung sollen einen elementaren Vorteil im Kampf bieten.
  • Informationen haben einen Wert in der Welt
  • Jedem Spieler soll möglichst viel Freiraum für seinen Spielstil gegeben werden.
Geplant ist viel, allerdings sind dies meine "Grundpfeiler", quasi meine Hauptkritikpunkte an bisherigen Multiplayer-orientierten Spielen.

Entwicklung
Wird aktiv hier im Thread (u.A. mit Screenies) kommentiert, Euer Interesse und Feedback ist meine Motivation ;) Über konstruktive Kritik wüde ich mich sehr freuen.

Fortschritt

  • Die Welt
    • Tektonik
    • Relief
    • Klima
    • Gebiete (Geozonen)
    • Ressourcen
    • Städte
    • erste Tech-Demo der Welt
    • tba.
  • Gameplay
    • tba.
  • Client
    • Hauptmenü/Login
    • tba.
  • Server
    • Roles/Worker
    • tba.
  • tba.
(Fortschrittslegende: (temporary) completed, in development, to be done)
Zuletzt geändert von Artificial Mind am 14.09.2011, 12:51, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Artificial Mind » 28.08.2011, 19:07

Meine Philosophie zur prozeduralen Generierung ist ganz pragmatisch: was man sich bei der Natur abgucken kann, muss man nicht selbst erfinden.

Ergo fängt die Erstellung meiner Welt mit der Generierung von tektonischen Platten an. Ich unterscheide dabei erstmal nur zwei Arten von Platten, kontinentale und ozeanische. Die kontinentalen Platten "beherrbergen" den Großteil der Landmassen, die es gibt. Allerdings sind auch nicht wesentliche Teile dieser Platten von Wasser bedeckt. Die ozeanischen Platten bestehen eigentlich nur aus Ozean, gespickt mit netten Inseln und Inselketten. Jede Platte hat eine lineare Geschwindigkeit (Drift) und eine Winkelgeschwindigkeit (Eigenrotation). Man kann somit für jede Kante der Platten errechnen, welche relative Geschwindigkeit die beiden angrenzenden Platten haben. Bewegen sich die Platten auseinander (Divergenz), so entstehen beispielsweise Mittelozeanische Rücken. Schieben sich Platten untereinander, so können z. B. Faltungsgebirge entstehen. Soweit meine Abstraktion und Vereinfachung.

tectonics1.png
Tektonische Platten - eine Aufteilung


tectonics5.png
Tektonische Platten - mit weiteren Debugausgaben


Legende:
  • Plattenfarbe: grün = kontinental, blau = ozeanisch
  • Plattengeschwindigkeit ("Haken" am Mittelpunkt): Gerader Anteil ist Drift, Kreisanteil ist Eigenrotation
  • Die roten Kreise sind Hot-Spot Vulkane, die unabhängig von der Plattenbewegung durch die Platten durchbrechen, aber nicht unbedingt vulkanisch aktiv sein müssen
  • Die "Nähte" an den Plattengrenzen: Bewegungsrichtung (und -stärke) der Platten an dieser Grenze (dunkelrot = ineinander, grün = auseinander)
Zuletzt geändert von Artificial Mind am 29.08.2011, 08:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Artificial Mind » 28.08.2011, 21:34

So nochmal ein Schnellupdate für heute:

Die Grundhöhen für das Relief sehen schonmal ganz in Ordnung aus.
relief1.png
Relief - Grundhöhen

Legende:
  • Blau = Wasser, Grün = Land (dunkler -> höher)
  • Tektonische Plattengrenzen: grün = divergent, orange = konvergent, grau = konservativ
  • Rote Kreise = Hot Spot Vulkane

Dahinter stecken folgende Ideen:
1. Jede Platte hat quasi ihre eigene Landmasse, verhältnismäßig unabhängig von den anderen Platten
2. Nur kontinentale Platten haben Landmassen (ozeanische nur Inseln)
3. Die Landmassen verteilen sich mehr in die Richtung des Plattendrifts (von hinten kann quasi Wasser "nachfließen")
4. Hotspot-Vulkane kriegen auch ne kleine Insel :)

Dabei ist dies nur die Grundhöhe, Gebirgs- und Vulkanbildung wurden noch nicht dazugerechnet.
Einhergehend fehlen also auch noch sämtliche Inselteile vulkanischen Ursprungs, wobei die Hotspots bereits einen kleinen Teil bekommen haben (über dessen Form ich allerdings noch nicht ganz zufrieden bin)
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon TheBenji » 29.08.2011, 10:21

Klingt definitiv sehr intressant, dran bleiben!
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Chromanoid » 29.08.2011, 10:21

Habe gestern ein sehr inspiratives Hörbuch gehört: Diamond Age „Die Grenzwelt“ von Neal Stephenson gelesen von Detlef Bierstedt. Das ganze wäre mir als Buch glaube ich zu langwierig gewesen, aber als Hörbuch war es genau richtig - wenn es langweilig wird muss man ja nicht so genau hinhören. Wenn dann mal eine Stelle kam in der man es als Computerist "besser wusste", kann man diese Stellen bei Hörbüchern viel besser überhören. Das ganze spielt in einer Zukunft in der Nanotechnologie eine ausgeprägte Rolle spielt und überall künstliche Milben herumfliegen, die sich manchmal wie Nebel über ganze Stadtgebiete legen und unsichtbare Kriege mit künstlichen Milben anderer Fraktionen führen. Falls du den Roman noch nicht kennst (er ist immerhin schon 1995 entstanden) und noch nach ein paar Inspirationen suchst, kann ich dir diese Geschichte als Hörbuch empfehlen. Cyberpunk als Setting finde ich immer gut. Und prozedurale Systeme sind sowieso interessant. Wobei ich sagen muss, dass ich es interessanter finde, wenn das ganze auf unserer Erde stattfinden würde und nur die Weiterentwicklung der Regionen prozedural vorgenommen wird. Romane wie der oben genannte und auch Pen & Paper RPGs wie Shadowrun zeigen in meinen Augen sehr gut wie das zusätzliche Immersion und geistige Reibungsfläche schaffen kann :).
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Artificial Mind » 29.08.2011, 10:34

Ich muss gestehen, ich bin ein unglaublicher Shadowrun-Fan (nur die Begleitromane, hier gibt es leider keine Spielrunden in der Nähe). Viele Inspirationen haben ich unter anderem aus Shadowrun, aber auch aus großartigen Animes wie Ghost in the Shell, Appleseed oder Vexille. Ich habe mir vor ein paar Tagen das Buch "Die Idoru Trilogie" vom Autor von "Neuromancer" gekauft, das geht anscheinend auch in die Richtung Gen- und Nanotechnologie, mal gucken, welche Leitmotive und -konflikte dieser Autor gewählt hat.

Zum Thema Erde:
Meine Motivation, die Welt komplett neu zu erschaffen ist - abgesehen akademischer Natur - davon geleitet, dass es in dieser neuen Zusammensetzung vielleicht interessante und spannende Orte bzw. Konstellationen gibt, die auf unserer Erde in dieser Form nicht vorkommen. Äußerst ungewöhnliche Windbedingungen, Plattenverschiebungen oder ähnliches, die interessantes Terrain erschaffen. Allerdings kann ich gut nachvollziehen, dass man vielleicht auch auf einer "erweiterten" Erde spielen möchte, einfach weil man sie schon kennt und sich über die Entwicklungen freut. Ich versuche das im Hinterkopf zu behalten, sodass ich das soweit trennen kann, dass ich quasi meinen kompletten prozeduralen Tektonik/Relief/Klima-Apparat nach Bedarf "ausklammern" kann und stattdessen reale Daten als Input nehme, sodass ich von Erdverhältnissen ausgehend Bewachsung/Geozonen etc. generiere.
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Chromanoid » 29.08.2011, 10:37

Das wäre genial :) Ansonsten kann ich dich natürlich nur ermutigen mit diesem interessanten Projekt weiter zu machen. Deine Erwägungen in viewtopic.php?f=14&t=1811&p=22598#p22592 sind ja auch sehr spannend.
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon IlikeMyLife » 29.08.2011, 11:03

Ich werde dein projekt auch genauestens verfolgen :-)
alleine die idee mit der plattentektonik und unseren anderen thread mit der dynamischen npc-anzahl begeistert mich auf jeden fall.
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Krishty » 29.08.2011, 18:19

Artificial Mind hat geschrieben:Was ist besonders?
Dieses Spiel soll in einer größtenteils prozeduralen Welt spielen und stark auf prozeduralen Inhalten basieren.
Ich hasse es, wenn irgendein Technikdetail zum Aufmacher des ganzen Spiels kardinalisiert wird.

Aber technisch klingt es so kühn wie klug; darum hoffe ich aufs Beste :)
Sterne rendern (mit Demo) und viele kleine Optimierungen

state is the enemy
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Artificial Mind » 29.08.2011, 18:55

Normalerweise würde ich dir Recht geben, in diesem Fall ist dies meiner Meinung nach aber kein "Detail", sondern ein integraler Bestandteil des Spieles. Wenn es dir allerdings so missfällt, kannst du es gerne als Einleitungssatz für die darauffolgenden Besonderheiten sehen ;)

Außerdem schweben mir ja andere Größendordnungen vor, als "ich habe diese und jene Textur mit Perlin Noise generiert und folgende Landkarten sind 1-zu-1 mit dem Pseudocode aus dem Wikipedia-Eintrag zu Diamond-Square erzeugt worden" *g*
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Artificial Mind » 29.08.2011, 20:11

Mein Internet ist seit gut 1.5 Wochen kaputt und mein Handyvolumen aufgebraucht. Also surfe ich die ganze Zeit mit gemütlicher ISDN Geschwindigkeit. Heute sollte der Techniker kommen, 8-12 Uhr, und bis jetzt war niemand da. Um mir die Zeit zu vertreiben, habe ich also fleißig programmiert.

Hier ist somit das nächste Update:
Mit dem Relief bin ich mittlerweile so weit, dass ich mich an die nächste Etappe - das Klima - wagen kann. Einige kleine Verbesserungen sind gewiss noch einzubauen, aber den Status quo betrachte ich als eine solide Grundlage. Ich hatte eigentlich gehofft, schrittweise vorgehen zu können, sodass jede neue Etappe nur auf den vorherigen basiert. Allerdings sind mir folgende Probleme zwischen dem Relief und dem Klima aufgefallen:
Man kann zwar prinzipiell das Klima zwischen Norden/Süden und Äquatornähen unterscheiden, aber große Teile des Klimas entscheiden sich durch das Terrain, insbesondere Meere und Berge. Die Bergformen allerdings hängen stark von der Erosion ab, welche von der Wärme, den Temperaturen (und Temperaturwechseln), sowie den Winden abhängen. Die Winde, Temperaturen und Niederschläge hingegen werden davon beeinflusst, wie die Berge das Innenland abschirmen. Im Endeffekt hängt das alles gegenseitig voneinander ab. Dazu kommt, dass eine partielle Eiszeit in den nördlichen und südlichen Teilen herrschen könnte. Hier schlägt auch wieder eine Kreisabhängigkeit zu: Das Albedo (der Anteil der reflektierten Sonne) hängt davon ab, wie viel Schnee und Eis auf den Landmassen liegen. Je mehr Schnee, desto mehr Reflektion. Je mehr Reflektion, desto kälter, desto mehr Schnee. Das Spiel kann man auch in die andere Richtung spielen.
Ich muss mir also ein gutes Konzept überlegen, wie ich in möglichst wenig Iterationen ein möglichst plausibles und vielseitiges Klima erschaffen kann. Ich tendiere dazu, die Reliefkarte als grobe Höhenkarte zu benutzen und die tatsächlichen Ausprägungen von den Klimaeinflüssen abhängig zu machen, die sich aus der groben Reliefstruktur ergeben.

TL;DR? - das Klima wird kniffelig.

Was ich in diesem Relief bereits implementiert habe:
  • Tiefseerinnen (Trenches)
  • Mittelozeanische Rücken (MOR, Ridges)
  • Gräben (Rifts)
  • Hot Spot Vulkanismus
  • Faltengebirge (Subduktion/Konvergenz von Platten)
  • Mittelgebirge (An den Seiten von Gräben)
  • Meeresgebirge (z. B. an MORs)
  • vulkanische Inselbögen
  • Inselketten
  • Transformationsstörungen (Transform faults)
relief4.png
Reliefkarte
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Artificial Mind » 29.08.2011, 22:07

Ich hab dann kurz nochmal eine Heightmap in 3D dazu generiert.
3drelief1.png
3D Reliefkarte (ohne Wasser), 2400x1200 Quads

Bitte nicht zu viel hineininterpretieren, die Höhe ist unverhältnismäßig hoch gezeichnet und ohne Klima ist die genaue Oberfläche auch noch größtenteils unbekannt.
Um mal Werte zu nennen:
  • Die gesamte Karte ist 20 000 km x 10 000 km groß (Damit spar ich mir viel Ärger mit sphärischen Koordinaten)
  • Die Kartenauflösung ist in dem Bild 2400x1200 (Danach stieg Mogre aus), in den Bildern davor war sie 2000x1000 Pixel, also ca. 10 km x 10 km pro Pixel.
  • Die Höhe ist 200 mal höher gezeichnet, als sie tatsächlich ist. Als ich das unverzerrt gezeichnet hab, ist mir zum ersten bewusst geworden, dass unsere Erde doch flach ist ;)
  • Ich habe mal kurz überschlagen, es sind ca. 35 000 000 km² Landmasse
Einiges Terrain ist noch sehr spitz, sobal das Klima Erosion bringt, ändert sich das. Die Küstengebiete der Inseln scheinen zu steil zu sein, ich bin mir aber nicht sicher wie der Meeresboden bei ozeanischen Inseln tatsächlich aussieht.
Aufgrund gewisser Internethandicaps konnte ich auch noch nicht so viel recherchieren, wie ich es gerne gewollt hätte.
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Artificial Mind » 30.08.2011, 00:23

Nach einer etwas länglicheren Diskussion mit Cat bin ich zu dem Entschluss gekommen, doch einmal den 3D-Kugel-Aspekt auszuprobieren. Insbesondere wenn man später per Flugzeug oder Orbitalrakete reist oder es Raumstationen oder Mondbasen gibt (noch unsicher), wäre es praktisch, eine richtige 3D-Planetenansicht generieren zu können.

Dies führt natürlich unweigerlich zu Koordinatenproblemen, denn meine generierten Karten sind rechteckig und Rechtecke lassen sich nicht schön verzerrungsfrei auf Kugeln projezieren.
Allerdings fangen ab ca. 60° Neigungswinkel die sogenannten "kalten Zonen" an, also rein schnee- und eisbedeckte Gebiete (hat was mit dem Klima zu tun, dazu später mehr).

Mein Ansatz wird also der Folgende sein:
1. Generiere Karte für "warme" Gebiete nach dem bisherigen Prinzip (Reliefkarte, Rechteckig, links und rechts (Westen/Osten) der Karte sind verbunden)
2. Generiere jeweils eine Karte für Nord- und Südkuppe (Kreisförmig, mit Nord- bzw. Südpol in der Mitte)
3. Alles zusammenkleben bis es passt :D

Rechtfertigung:
Auf einer einzelnen Rechteckskarte würden die Pole unglaublich stark verzerrt werden (die oberste Zeile würde z. B. auf einen einzelnen Punkt in Realität zusammenfallen)
Die Reliefkarte wird auf +-60° gemappt, wenn man also den oberen Radius gegen den Mittleren betrachtet, so gibt das einen maximalen Verzerrungsfaktor von 2. Zusammen mit der größe der Karte ist das hoffentlich gering.

3drelief1_kugel.png
3D Reliefkarte auf einer Kugel (+- 60°)

Ich finde, das sieht soweit plausibel aus.
Auch hier darauf achten, die Höhen sind um den Faktor 50 skaliert, die Karte ist eigentlich auf 20 000km x 10 000km generiert, es müsste also im Endeffekt ca. das Doppelte für jede Seite generiert werden.

Ich werd also mal gucken, wie sich die Pole dazu generieren und anzeigen lassen, und dann entscheiden, ob das komplette Kugelmodell funktioniert.

Plan B: nach der Story sind beide Pole, sowie die andere Hälfte der Erde, durch Stürme unbewohnbare Ozeane ohne Inseln und ich muss nur eine Seite betrachten, die man gut durch Rechteck annähern kann *g*


PS: Tut mir leid, dass ich momentan den Showroom so vollspamme, ich hoffe das ist nicht allzu schlimm. Zudomon (*poke*) hat versprochen, dass er auch bald wieder Bilder postet.
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon Zudomon » 30.08.2011, 00:30

Artificial Mind hat geschrieben:Zudomon (*poke*) hat versprochen, dass er auch bald wieder Bilder postet.

Das kann der aber erst, wenn mal wieder was neues zum zeigen da ist! :lol:

Aber saubere Arbeit bis jetzt! Du bist verdammt schnell!
Da muss ich mich echt mal ran halten, damit ich den Showroom wieder gewinne... :twisted:
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Re: [Projekt] CyberDive (MARPG)

Beitragvon IlikeMyLife » 30.08.2011, 08:28

Es gibt einen Punkt der mich grade ein wenig wundert ( vielleicht habe ich auch etwas falsch verstanden ).

du hast zu beginn von einer plattentektonik samt rotation gesprochen. für den fall, dass dieses tatsächlich durchgeführt wird,
läuft es nicht in gefahr, dass nach deinem jetzigen modell die kontinentalplatten in richtung nord- südbereiche abdriften und in den sturm der unerreichbarkeit driften?
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