Ernährungs-Thread

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Ernährungs-Thread

Beitragvon Zudomon » 25.01.2012, 22:57

Ich brauchte halt mal ein wenig Abstand... ich bin jemand, der sich eigentlich nur immer einer Sache widmen kann... und nun war es zumindest am Anfang Sport und nun noch ein paar andere Dinge die mein Privatleben betreffen...
Auch wenn ich in SQ nichts geschafft habe, so hab ich doch in diesem Jahr 6 von den 9 kg, die ich mir während der SQ-Entwicklung angefressen habe, wieder runtertrainiert... also für mich durchaus schon ein großer Erfolg... ich hoffe, es geht nun weiter abwärts mit dem Gewicht. Ich bin nun bei 111 kg... das ist zwar immer noch einiges, aber ich muss dazu sagen, vor 18 Monaten war ich bei meinem Maximalgewicht von 143 kg...
Aber SQ braucht ja wohl noch einige Zeit, bis es einigermaßen was wird... und weil ich nicht vorher den Löffel abgeben will, ist abnehmen für mich auch ein wichtiges Thema.

ABER ich habe richtig Bock mich wieder ran zu setzen und werde es eventuell nachher sogar noch tun... hab zwar gerade nen normalen Schlafrythmus, aber ist ja klar, dass ich den nicht halten kann, wenn ich wieder zum proggen komme... :D

Jofarin hat geschrieben:Und? Doch ohne Planung im irgendwo versumpft?

Das hoffe ich nicht ;)

Anmerkung von Seraph: Abgetrennt von Zudos SQ-Thread.

Wieder etwas dazu gelernt, es funktionieren keine Links im 'Grund fuer Edit'-Feld. ;)
Zuletzt geändert von Seraph am 28.01.2012, 16:18, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon pUnkOuter » 26.01.2012, 08:02

32 kg in 18 Monaten ist ziemlich gut. Ich finde, du machst das richtig, dich auch mal wieder um andere Dinge zu kümmern.
Ein Zeiger ins Blaue ist wie ein Wegweiser nach <SEGFAULT>. Wenn du denkst, mein Name hat was mit abgefuckter Kleidung und bunten Haaren zu tun, dann kehr besser um.
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon TheBenji » 26.01.2012, 09:15

Ja das ist tatsächlich schon ziemlich gut...
(ich habe das Problem in die andere Richtung...muss zunehmen...klingt leichter als es ist -.-)
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon Zudomon » 26.01.2012, 10:24

TheBenji hat geschrieben:Ja das ist tatsächlich schon ziemlich gut...
(ich habe das Problem in die andere Richtung...muss zunehmen...klingt leichter als es ist -.-)

Als Informatiker ist es besser, die Regeln zu kennen, dann ist das alles keine Magie...
Auch wenn man immer sagt, Kalorienzählen ist mist, aber dadurch kann man doch schon ziemlich gut feststellen, wie zumindest ein wichtiger Parameter aussieht... :lol:

Am Anfang hatte ich auch extra ein Kalorienzählprogramm programmiert, indem man Profile eintragen kann und der dann noch nach Angabe von Tätigkeiten ausrechnet, wie viel Kalorien man braucht. Wenn man dann am Tag eingibt, was man isst und trinkt, dann wird aufgrund der Kalorienzunahme/-abnahme berechnet, wie viel Fett man verliert, gewinnt. Natürlich rein Formelbasiert dann, der Organismus braucht dann auch ein Weilchen, vor allem, weil ein Großteil des Gewichts und vor allem auch der Gewichtsschwankungen mit Wasser zusammenhängt.
Ich habe auch das Gefühl, dass ich, bevor ich wieder was verliere, dass Gewicht wieder hoch geht... das war erst irritierend, aber ich erkläre es mir dadurch, dass vielleicht auch zum Fettabbau mehr Flüssigkeit benötigt wird und das deswegen gespeichert wird. Aber das ist nur oberflächlich Zusammengelesenes bzw. aus eigenen Erfahrungen gemachtes Wissen.

Ich denke, bei dir wird auch das Problem sein, dass dein Körper weiß, dass er immer was bekommt, deswegen denkt er gar nicht daran zu speichern.
Also beim Abnehmen ist ein Fehler, den viele machen, zu hungern. Aber beim Hungern gerät der Körper auf dauer in Panik, weil ja Ressourcen fehlen. Fett wird zwar abgebaut, aber auch Muskeln, sofern sie nicht beansprucht werden, weil die den größten Energiefresser darstellen. Beendet man die Diät tritt natürlich der Jojo Effekt ein. Denn man der Körper stellt um auf Sparflamme, es wird versucht, überall zu sparen. Das Fett dient dann zur Reserve, wenn wieder eine "Hungersnot" ausbricht. Außerdem ist ja weniger Muskelmasse, dadurch wird der Körper noch sparsamer, vor allem, weil Muskeln auch in der Ruhephase Energie brauchen.

Eventuell spielt auch eine Rolle, dass Fett direkt als Reserve verwertet werden kann, während Kohlenhydrate erst noch beim speichern in Fett umgewandelt werden muss. Ich meine mal gelesen zu haben, dass dabei schon 30% verloren gehen.

Ich habe über die Jahre soviel zugenommen, weil ich mich erstens kaum bewegt habe und zweitens Zitronentee getrunken habe! Genau, dieses Zitronenteegranulat Zeugs... und ich brauchte immer mehr... also am Ende hab ich davon standardmäßig etwa 4 Liter am Tag getrunken... also etwa eine ganze Dose... schon alleine das hatte dann mal eben so 1600 kcal, was schon fast den Bedarf decken würde. Dann noch schön immer die leckeren fettigen Sachen rein gehauen. Ich muss aber dazu sagen, dass ganze kam trotzdem schleichend... also über die letzten 20 Jahre wurde es eben immer mehr. Tja... bis irgendwann der Impuls zu hoch ist, und man was dagegen tun will/muss.

Beim zunehmen würde ich dann einfach den umgekehrten Weg versuchen... also d.h. mit einer Diät anfangen... vielleicht zusehen, dass man ein wenig Obst und Gemüse ist, irgendwas halt, um dem Körper die Nährstoffe zu geben, die er braucht, aber dann trotzdem mit Dingen, die nicht wirklich sättigen. Wobei ich nicht weiß, ob für den Körper wirklich der Hunger ausschlaggebend ist oder doch der Nährstoffmangel... wobei letzteres sehr gefährlich ist, da sollte man vorsichtig sein.
Aber wenn dann der Körper erstmal merkt, es ist nicht immer was da, dann wird er beim nächsten mal auch Reserven anlegen... d.h. nach dieser kleinen Diät viele fettreiche Sachen zu dir nehmen. Das hört sich an wie der Himmel, wenn ich mir das so vorstelle... Pommes, Bratwürstchen, Frikadellen, Hähnchen, Schweinshaxe... :lol:
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon Jonathan » 26.01.2012, 10:49

Viellicht sollte das mal jemand abspalten :D

Ich glaube, das einzige, was wirklich hilft, ist eine langfristige Lebensumstellung. Das mit dem Tee ist ein super Beispiel, für Sachen die man so vielleicht gar nicht merkt. Ich hab damals irgendwann angefangen, eine Thermokanne mit heißem Tee am Schreibtisch stehen zu haben, als mir das dann zu aufwändig wurde, bin ich auf Leitungswasser umgestiegen und trinke seit dem mehrere Kannen täglich. Das spart schonmal eine Menge. Dann sollte man sich noch Sportarten suchen, die einem Spaß machen und zu denen man sich nicht unbedingt zwingen muss. War bei mir dann Moutainbiking im Wald, gerne auch auf Holperwegen.
Ich glaube auch zunehmen geht ansich ähnlich. Man will ja in der Regel keine Fettpolster haben, sondern allgemein kräftiger werden. Da hilft natürlich Sport für den Muskelaufbau und eine reichhaltige Ernährung, aber nicht unbedingt eine fettige. Diese 'Dickmacher' kann man sich vielleicht eher leisten (weil man keine Fettpolster hat), aber Gesund ist es dafür für den Körper noch lange nicht.
Lieber dumm fragen, als dumm bleiben!
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon Zudomon » 26.01.2012, 11:53

Das stimmt! Man sollte sich auf jeden Fall Dinge suchen, die man wenn möglich für den Rest des Lebens auch ohne Probleme umsetzen kann.
Vor allem auch nur immer langsam und Schrittweise umstellen. Wenn das zu abrupt geht, dann ist die Gefahr sehr groß, in alte Muster zurück zufallen.

Und klar, ich glaube, ziel war es ja nicht fett zu werden, sondern, wie du schon sagst, stärker... und Sport ist da prima, ich selbst gehe auch gern ins Fitnessstudio...
Bin wohl vorhin etwas abgeschwiffen bei den ganzen Leckereien... :oops:
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon TheBenji » 27.01.2012, 10:22

Jop...habe mich natürlich bewusst mit dem Thema auseinandergesetzt...
...ich mache eig. relativ viel Sport (zum einen fahre ich jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit...das sind schon mal 2x5km hoch und runter und zum anderen mache ich regelmäßig kickboxen und unregelmäßig anderen kram wie z.b. badminton).
Habe mich aber berufstypisch haptsächlich von Tiefkühlpizza und co ernährt :D
Nichtsdesto war ich eig. immer unter 60kg (auf gut 178cm)...
Also einmal radikal umstellung plus krafttraining - brav nach irgendwelchen ernährungsregeln...dann habe ich mal nen monat jeden tag 4liter frische vollmilch (→3,5%) getrunken und damit meine kalorienzunahme auf 3000-4500kcal bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2500kcal...inzwischen hat sich doch schon merkbar was getan...vor allem bin ich jetzt bei ca. 68kg...
Und mir fällt der verzicht auf so en zeugs wie cola überhaupt nicht schwer...mir tuts alles in allem gut mich anders zu ernähren und es bringt auch noch was (nichtsdesto ess ich ab und an mal noch en cookie...aber halt nicht mehr als ganze mahlzeit :D)

Interessant fand ich nur bei dem einarbeiten in das Thema das man eig. genaudasselbe tun muss um sinnvoll abzunehmen wie auch beim sinnvollen zunehmen...mal abgesehen von der kalorienbilianz^^
Mir hilft es übrigens extrem alles zu dokumentieren: Sprich ich notiere mir mehr oder minder regelmäßig zu einem datum das gewicht, arm/taille/brust/bein umfang und mach bilder...dann bekommt man wenigstens mit das was passiert ;)

btw: Leitungswasser trink ich auch immer ;)

...aber tatsächlich schweifen wir etwas vom Thema ab :D
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon pUnkOuter » 27.01.2012, 19:41

Ach, das wird dann von einem freundlichen Moderator schon abgespalten.

Das Hauptproblem beim Abnehmen ist halt, dass der Körper bei Unterernährung nicht als erstes Fett abbaut, sondern Muskelmasse. Wenn man also nur hungert, und seine Muskeln nicht mehr anstrengt, dann wird man zuerst schwächer, und prozentual gesehen, sogar noch fettleibiger als vorher. Lustig sind auch immer die Leute, die anfangen Sport zu treiben, und sich wundern, warum sie schwerer werden. Der Grund ist natürlich, weil Muskeln schwerer sind als Fett, und der Muskelaufbau zu Beginn den Fettabbau übertrifft.

Darum ist richtiges Abnehmen auch so anstrengend, weil man weniger Energie aufnimmt, und gleichzeitig mehr verbraucht. Es ist also doppeltes Leiden angesagt.
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon Jofarin » 28.01.2012, 01:23

pUnkOuter hat geschrieben:Darum ist richtiges Abnehmen auch so anstrengend, weil man weniger Energie aufnimmt, und gleichzeitig mehr verbraucht. Es ist also doppeltes Leiden angesagt.

Du meinst "schnelles" Abnehmen und nicht "richtiges" Abnehmen. Denn mit reinem Muskelaufbau und gleicher Kalorienzahl kommt man auch (wenn auch langsamer) ans Ziel, solange man sich nicht vorher 4000kcal pro Tag reingedrückt hat.
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon RazorX » 28.01.2012, 11:38

pUnkOuter hat geschrieben:Das Hauptproblem beim Abnehmen ist halt, dass der Körper bei Unterernährung nicht als erstes Fett abbaut, sondern Muskelmasse. Wenn man also nur hungert, und seine Muskeln nicht mehr anstrengt, dann wird man zuerst schwächer, und prozentual gesehen, sogar noch fettleibiger als vorher.


Ich hab auch mal intensiv abgenommen (zugegeben alte Gewohnheiten haben mich auch wieder ein bisschen zurückgeschlagen, aber es ist nicht mehr so schlimm wie damals) und es ist vorallem wichtig in Kombination mit Sport den Muskeln auch deren Nährstoffe zuzuführen. Eine Eiweißlastige Kost hilft ungemein des Muskelaufbau zu beschleunigen und somit den Grundbedarf zu erhöhen. Dabei mein ich jetzt noch nichtmals die Eiweißpulver, sondern eben Quark/Käse (fettarm natürlich)/Joghurt/...
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon pUnkOuter » 28.01.2012, 17:17

Jofarin hat geschrieben:
pUnkOuter hat geschrieben:Darum ist richtiges Abnehmen auch so anstrengend, weil man weniger Energie aufnimmt, und gleichzeitig mehr verbraucht. Es ist also doppeltes Leiden angesagt.

Du meinst "schnelles" Abnehmen und nicht "richtiges" Abnehmen. Denn mit reinem Muskelaufbau und gleicher Kalorienzahl kommt man auch (wenn auch langsamer) ans Ziel, solange man sich nicht vorher 4000kcal pro Tag reingedrückt hat.


Das ist aber genau meistens das Problem. Wer übergewichtig ist, hat sich daran gewöhnt, zuviel Energie aufzunehmen, und wenn man nun so weitermacht, und einfach Sport treibt, dann wird man noch schwerer wegen dem Muskelaufbau, und Fett wird trotzdem kaum abgebaut (weil vom Aufnahme-Überschuss schon genug da ist um den Muskelaufbau zu "bezahlen").
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon Zudomon » 28.01.2012, 19:58

pUnkOuter hat geschrieben:...(weil vom Aufnahme-Überschuss schon genug da ist um den Muskelaufbau zu "bezahlen").

Wie meinst du das genau?
Also Muskeln werden nicht aus Fett aufgebaut, sondern durch Proteine. Diese können aber nicht vom Körper gespeichert werden und müssen von daher regelmäßig zugeführt werden.
Durch die neue Muskelmasse erhöht sich der Grundbedarf an Energie und wenn man Sport macht auch der eigentliche Verbrauch. Von daher sollte es eigentlich funktionieren, auch ohne weniger Kalorien zuzuführen, einfach durch mehr Muskeln abzunehmen.
Muskeln sind übrigens nur etwa 10% schwerer als Fett...
1 Kilogramm Fett entspricht etwa 7000 kcal... wobei hier von Fett am Körper die Rede ist... da die Fettzellen auch noch andere Baustoffe haben, sind ja lebendige Zellen. Reines Fett hat 9000 kcal.
Von daher kann man gut umrechnen, wie viel man an Fett zu oder ab nimmt. Aber wie schon erwähnt, die Flüssigkeit im Körper unterliegt viel größeren Schwankungen.
Es gab bei mir schon Tage, da schwankt mein Gewicht aufgrund der Nahrung und des Trinkens um bis zu 4 kg innerhalb eines Tages...
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon Jofarin » 28.01.2012, 20:57

pUnkOuter hat geschrieben:
Jofarin hat geschrieben:
pUnkOuter hat geschrieben:Darum ist richtiges Abnehmen auch so anstrengend, weil man weniger Energie aufnimmt, und gleichzeitig mehr verbraucht. Es ist also doppeltes Leiden angesagt.

Du meinst "schnelles" Abnehmen und nicht "richtiges" Abnehmen. Denn mit reinem Muskelaufbau und gleicher Kalorienzahl kommt man auch (wenn auch langsamer) ans Ziel, solange man sich nicht vorher 4000kcal pro Tag reingedrückt hat.


Das ist aber genau meistens das Problem. Wer übergewichtig ist, hat sich daran gewöhnt, zuviel Energie aufzunehmen, und wenn man nun so weitermacht, und einfach Sport treibt, dann wird man noch schwerer wegen dem Muskelaufbau, und Fett wird trotzdem kaum abgebaut (weil vom Aufnahme-Überschuss schon genug da ist um den Muskelaufbau zu "bezahlen").

Wenn du sagen wir mal täglich Sport treibst und gezieltes Muskelaufbautraining mit wechselnden Muskelgruppen (wegen Regeneration und Aufbau und so) machst, erhöhst du durch Muskelgewinn deinen Grundbedarf und durch täglichen Sport deinen "aktuellen Bedarf". Damit kommen der absolute Großteil der Übergewichtigen (wie gesagt, wenn man nicht 4000kcal in sich reindrückt) selbst über ihre erhöhte Energiezufuhr.
Und ja, wie ich sagte, es ist kein schnelles abnehmen, also langsames abnehmen, weil man erstmal Muskeln aufbaut und dann nur sehr langsam Fett verliert. Gleichzeitig Muskeln aufbauen und Kalorienzufuhr reduzieren ist schneller, dafür aber auch doppelt hart.
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon pUnkOuter » 29.01.2012, 14:45

Zudomon hat geschrieben:
pUnkOuter hat geschrieben:...(weil vom Aufnahme-Überschuss schon genug da ist um den Muskelaufbau zu "bezahlen").

Wie meinst du das genau?


Ich meinte damit, dass die Mehranstrengung der Muskeln natürlich mehr Energie erfordert. Wenn man also sowieso schon zuviel Energie zu sich nimmt (die vorher als Fettspeicher angelegt wurde), dann kann es gut sein, dass Sport keinen Fettabbau bringt, weil ja schon genügend Energie da ist, um die Mehranstrengung zu decken. Man wird dann immerhin nicht noch fetter, was ja auch schon mal gut ist.

Jofarin hat geschrieben:
pUnkOuter hat geschrieben:
Jofarin hat geschrieben:
pUnkOuter hat geschrieben:Darum ist richtiges Abnehmen auch so anstrengend, weil man weniger Energie aufnimmt, und gleichzeitig mehr verbraucht. Es ist also doppeltes Leiden angesagt.

Du meinst "schnelles" Abnehmen und nicht "richtiges" Abnehmen. Denn mit reinem Muskelaufbau und gleicher Kalorienzahl kommt man auch (wenn auch langsamer) ans Ziel, solange man sich nicht vorher 4000kcal pro Tag reingedrückt hat.


Das ist aber genau meistens das Problem. Wer übergewichtig ist, hat sich daran gewöhnt, zuviel Energie aufzunehmen, und wenn man nun so weitermacht, und einfach Sport treibt, dann wird man noch schwerer wegen dem Muskelaufbau, und Fett wird trotzdem kaum abgebaut (weil vom Aufnahme-Überschuss schon genug da ist um den Muskelaufbau zu "bezahlen").

Wenn du sagen wir mal täglich Sport treibst und gezieltes Muskelaufbautraining mit wechselnden Muskelgruppen (wegen Regeneration und Aufbau und so) machst, erhöhst du durch Muskelgewinn deinen Grundbedarf und durch täglichen Sport deinen "aktuellen Bedarf". Damit kommen der absolute Großteil der Übergewichtigen (wie gesagt, wenn man nicht 4000kcal in sich reindrückt) selbst über ihre erhöhte Energiezufuhr.
Und ja, wie ich sagte, es ist kein schnelles abnehmen, also langsames abnehmen, weil man erstmal Muskeln aufbaut und dann nur sehr langsam Fett verliert. Gleichzeitig Muskeln aufbauen und Kalorienzufuhr reduzieren ist schneller, dafür aber auch doppelt hart.


Natürlich, aber wer macht schon so diszipliniert Sport, wenn er vorher 10 Jahre lang keinen Finger gekrümmt hat? Die meisten gehen dann doch erst mal auf längere Spaziergänge und schwimmen vielleicht zwei Längen, und das wars dann auch schon. Zugegebenerweise ist es halt auch ziemlich hart, sich mit einem 50+kg Fettrucksack zu bewegen. Ich bewundere Leute sehr, die es schaffen, starkes Übergewicht auf Normalgewicht zu reduzieren.
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Re: [Projekt] Zudo's StoneQuest

Beitragvon Zudomon » 29.01.2012, 15:19

pUnkOuter hat geschrieben:Zugegebenerweise ist es halt auch ziemlich hart, sich mit einem 50+kg Fettrucksack zu bewegen.

Ich glaube, das da ein Denkfehler vieler ist. Denn Wenn man permament dieses Gewicht mit sich rumschleppt, dann passen sich natürlich auch die Muskeln an... d.h. wenn ich mit 140 kg im Endeffekt 60 kg zuviel mit mir rumschleppe, dann spür ich das nicht annähernd so extrem, wie jemand, der sich 30 kg umschnallt und die nur temporär tragen muss...
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