TheBenji hat geschrieben:Ja das ist tatsächlich schon ziemlich gut...
(ich habe das Problem in die andere Richtung...muss zunehmen...klingt leichter als es ist -.-)
Als Informatiker ist es besser, die Regeln zu kennen, dann ist das alles keine Magie...
Auch wenn man immer sagt, Kalorienzählen ist mist, aber dadurch kann man doch schon ziemlich gut feststellen, wie zumindest ein wichtiger Parameter aussieht...

Am Anfang hatte ich auch extra ein Kalorienzählprogramm programmiert, indem man Profile eintragen kann und der dann noch nach Angabe von Tätigkeiten ausrechnet, wie viel Kalorien man braucht. Wenn man dann am Tag eingibt, was man isst und trinkt, dann wird aufgrund der Kalorienzunahme/-abnahme berechnet, wie viel Fett man verliert, gewinnt. Natürlich rein Formelbasiert dann, der Organismus braucht dann auch ein Weilchen, vor allem, weil ein Großteil des Gewichts und vor allem auch der Gewichtsschwankungen mit Wasser zusammenhängt.
Ich habe auch das Gefühl, dass ich, bevor ich wieder was verliere, dass Gewicht wieder hoch geht... das war erst irritierend, aber ich erkläre es mir dadurch, dass vielleicht auch zum Fettabbau mehr Flüssigkeit benötigt wird und das deswegen gespeichert wird. Aber das ist nur oberflächlich Zusammengelesenes bzw. aus eigenen Erfahrungen gemachtes Wissen.
Ich denke, bei dir wird auch das Problem sein, dass dein Körper weiß, dass er immer was bekommt, deswegen denkt er gar nicht daran zu speichern.
Also beim Abnehmen ist ein Fehler, den viele machen, zu hungern. Aber beim Hungern gerät der Körper auf dauer in Panik, weil ja Ressourcen fehlen. Fett wird zwar abgebaut, aber auch Muskeln, sofern sie nicht beansprucht werden, weil die den größten Energiefresser darstellen. Beendet man die Diät tritt natürlich der Jojo Effekt ein. Denn man der Körper stellt um auf Sparflamme, es wird versucht, überall zu sparen. Das Fett dient dann zur Reserve, wenn wieder eine "Hungersnot" ausbricht. Außerdem ist ja weniger Muskelmasse, dadurch wird der Körper noch sparsamer, vor allem, weil Muskeln auch in der Ruhephase Energie brauchen.
Eventuell spielt auch eine Rolle, dass Fett direkt als Reserve verwertet werden kann, während Kohlenhydrate erst noch beim speichern in Fett umgewandelt werden muss. Ich meine mal gelesen zu haben, dass dabei schon 30% verloren gehen.
Ich habe über die Jahre soviel zugenommen, weil ich mich erstens kaum bewegt habe und zweitens Zitronentee getrunken habe! Genau, dieses Zitronenteegranulat Zeugs... und ich brauchte immer mehr... also am Ende hab ich davon standardmäßig etwa 4 Liter am Tag getrunken... also etwa eine ganze Dose... schon alleine das hatte dann mal eben so 1600 kcal, was schon fast den Bedarf decken würde. Dann noch schön immer die leckeren fettigen Sachen rein gehauen. Ich muss aber dazu sagen, dass ganze kam trotzdem schleichend... also über die letzten 20 Jahre wurde es eben immer mehr. Tja... bis irgendwann der Impuls zu hoch ist, und man was dagegen tun will/muss.
Beim zunehmen würde ich dann einfach den umgekehrten Weg versuchen... also d.h. mit einer Diät anfangen... vielleicht zusehen, dass man ein wenig Obst und Gemüse ist, irgendwas halt, um dem Körper die Nährstoffe zu geben, die er braucht, aber dann trotzdem mit Dingen, die nicht wirklich sättigen. Wobei ich nicht weiß, ob für den Körper wirklich der Hunger ausschlaggebend ist oder doch der Nährstoffmangel... wobei letzteres sehr gefährlich ist, da sollte man vorsichtig sein.
Aber wenn dann der Körper erstmal merkt, es ist nicht immer was da, dann wird er beim nächsten mal auch Reserven anlegen... d.h. nach dieser kleinen Diät viele fettreiche Sachen zu dir nehmen. Das hört sich an wie der Himmel, wenn ich mir das so vorstelle... Pommes, Bratwürstchen, Frikadellen, Hähnchen, Schweinshaxe...
