Lumberyard

Spieleentwicklung mit Autorensystemen und Toolkits - Will man Spiele entwicklen, ist es oft sinnvoll nicht erst seine eigene Engine zu entwickeln, sondern gleich mit einem ausgefeilten Autorensystem zu beginnen.
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Lumberyard

Beitragvon starcow » 23.02.2017, 14:30

Hallo Zusammen!

Ich wollte mal in die Runde fragen, ob hier jemand von euch Erfahrungen mit der Lumberyard Engine (CryEngine?) von Amazon sammeln konnte.
Mich würde besonders ein Vergleich zur Unreal4 Engine und Unity interessieren.
Wer weiss was dazu?

Gruss starcow
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Re: Lumberyard

Beitragvon joggel » 23.02.2017, 15:06

Kann dazu leider nichts sagen.
Aber ich finde es sehr überraschend, dass Amazon eine Spielengine bereitstellt...
...
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Re: Lumberyard

Beitragvon Schrompf » 23.02.2017, 15:18

Auf Basis der CryEngine. Max Gooroo hat die mal ausprobiert, glaube ich. Aber ich erinnere mich nur an sein Geschimpfe, wie instabil die war.
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Re: Lumberyard

Beitragvon Matthias Gubisch » 23.02.2017, 15:44

Mit der Lumberyard hab ich noch nicht rumgespielt aber mit der CryEngine.

Die Unreal Engine fand ich angenehmer zu benutzten und einsteigerfreundlicher als die CryEngine, wobei sich da angeblich bei den neuesten Versionen einiges getan haben soll.

Grundsätzlich gilt bei der Lumberyard zu beachten dass du gezwungen wirst die von Amazon bereitgestellten Services zu benutzten sollten dein Spiel Multiplayer können.
Bevor man den Kopf schüttelt, sollte man sich vergewissern einen zu haben
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Re: Lumberyard

Beitragvon Max Gooroo » 23.03.2017, 03:01

Ich komme damit zwar einen Monat zu spät, aber ja, ich habe so ziemlich alle der Engines durch und Lumberyard fällt alle Nase lang auseinander. Auch muss man erst einmal eine riesige Zip Datei (oder auch 3, wenn man etwas mehr Content haben möchte) herunterladen und die Installation besteht dann aus "zusammenkopieren". Nicht, dass das in einem Expertenforum jetzt ein Problem wäre, aber von Software erwarte ich heutzutage schon noch etwas mehr Usability.

Performancemäßig mußt du auch einen starken Rechner haben, weil der Editor ordentlich frisst (ist aber in etwa mit dem Hunger von Unreal zu vergleichen, welches auch meinen Laptop extrem zum Dampfen bringt). Ansonsten konnte man ähnlich UE4 auch schon viel im Editor machen, ohne dass man gleich in Code fällt, aber da er dann immer wieder in sich zusammengebrochen ist, bin ich dann halt auch irgendwann in mich zusammengebrochen und habe abgebrochen.

Insgesamt kann ich bei freier Wahl halt immer noch auf Unity zeigen, weil diese Engine die meisten Freiheiten erlaubt, ohne dass man sich verbiegen muss oder irgendwie Rätselt, warum es kaputt geht (Allgemein stürzt es seit einiger Zeit auch nicht mehr ab, was immer mein Wohlwollen findet). Auch dass mein Laptop bei ziemlich komplexen Szenen nicht gleich kaputt geht freut mich hier.

Mit Unreal muss ich derzeit halt auch "arbeiten", aber ich bin eigentlich immer nur am warten, wann sich Unreal wieder zum arbeiten bereit erklärt ... jeder falsche Buchstabe kann hier direkt zum Tod des Editors führen, zumindest bleibt aber das Hausmittel Visual Studio stehen, weil es mit so vielen Headerdateien einfach nicht umgehen kann ... hier gibt es aber nach Erkenntnissen auch Alternativen (natürlich nur ein Problem, wenn man C++ schreibt, mit Blueprints ist das nicht so schlimm). Danach muss man halt nur noch die Unreal Logik verstehen, weil man eben immer im Unreal System gefangen ist (oder ganz komische Experimente betreibt).

Nichtsdestotrotz kann man Unreal, wenn man die Anforderungen erfüllt und nicht wirklich im Code rühren möchte empfehlen, aber die eigentliche Frage war ja Lumberyard und das stößt ganz klar auf das Prädikat "Unreif im aktuellen Zustand".
Im Übrigen kann man zu Lumberyard nicht ganz CryEngine sagen, weil es nur auf dieser basiert und eine gewisse Kompatibilität besitzt ... Lumberyard unterstützt aber nur C++ (CryEngine konnte nach meinen letzten Informationen auch schonmal C# verstehen) und macht halt ein bissel etwas anders vom Handling.
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