Erstmal drück ich dir die Daumen für den mutigen Schritt! =)
Da ich gerade an was ähnlichem dran bin und mit dem Gedanken spiele:
Schrompf hat geschrieben:Wir eruieren gerade, inwieweit es funktionieren könnte, wenn wir uns mit unserer Spieleentwicklung selbständig machen. Wenn das was wird, wär das natürlich genial. Aber ob es klappt, steht in den Sternen. Ich bin ja nicht mehr aus Idealismus an der Sache, sondern primär, um meinem Lebensunterhalt damit zu bestreiten.
Spieleentwicklung hab ich mittlerweile ausgeschlossen. In Deutschland zu klein, schlechter Ruf, etc.
Nicht, dass es nicht geht (Minecraft als Ausnahme), nur ist der ROI
mir wichtig und nicht nur der Idealismus.
Auch wenn die Menschheit nur selten aus Erfahrungen/Lehren anderer Leute lernt und
handelt: Mach(t) das nicht unvorbereitet - und verlier dich nicht in der Vorbereitung (analysis paralysis). Was du auf jeden Fall brauchst, sind grundlegende Steuer-Kenntnisse (Was? Wann? Wie? Wo?), Buchhaltung, Rechtsformen, Verträge - "Allgemeine Wirtschaftslehre" heißt das hier in den Berufsschulen

Hier ist ein professioneller Steuerberater sehr empfehlenswert, auch wenn es Geld kostet (kannst dann gleich wieder als Ausgaben absetzen).
Ein Existenzgründerseminar ist erstmal gut, besser ist eine Messe wie die
Newcome - ich war da, ist besser als jedes Gründerseminar, wo ich bisher war. Dort auf der Webseite kannst du dir viele Vorträge anschauen und Material bekommen.
Wenn das nicht klappt, muss ich also die ersten drei Monate irgendwie anders überbrücken. Und wenn ich die nicht überbrückt bekomme, ist das Thema schon vor dem Start wieder gegessen.
Als Freiberufler wird für den Anfang geraten, dass du ein Jahr an Ausgaben als Ersparnissen haben solltest, falls mal aus irgendwelchen Gründen Umsatzflaute herrscht
Und wenn du die Gründung durchziehst:
Du wirst am Anfang so ziemlich alles falsch machen, was geht. Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg - es gibt nur Wege, die für dich funktionieren oder auch nicht. Deswegen ist es extrem wichtig, möglichst viele Fehler zu machen, um daraus möglichst viel zu lernen.
Als Freiberufler bzw. Gründer wirst du extrem viele Hüte tragen und du mußt in allen mindestens ein bischen gut sein - oder dir professionellen Ersatz suchen (der wieder Geld kostet).
Wenn ich das so sehe, bin ich schon etwas weiter als du, verfolge allerdings einen anderen Ansatz: Nebenberuflich gründen und die Firma aus-/aufbauen. Hat auch seine Vorteile, hat auch seine Nachteile

Ich habe eine Menge Respekt vor jedem, der seine Angst besiegt und diesen Schritt geht.